»Schreiben heißt: sich selber lesen«, sagte einst Max Frisch.
Wann hast du das letzte Mal bewusst mit der Hand geschrieben?
Und damit meine ich nicht nur den Einkaufszettel – selbst den haben viele mittlerweile digital im Handy.
Wir leben in einer Welt, in der alles getippt wird: Nachrichten, Notizen, Listen – alles landet auf dem Smartphone.
Doch dabei geht oft etwas Wichtiges verloren: das, was Schreiben eigentlich kann: dich mit dir selbst verbinden.
Wenn du schreibst, sortierst du nicht nur Gedanken – du verstehst dich selbst besser.
Du findest Worte für Sorgen, die dich belasten, für Wünsche, die lange untergegangen sind, für all die kleinen Dinge, die deinen Alltag schwer machen.
Schreiben – ein wirksames Tool gegen Mental Load
Mental Load, diese unsichtbare Last, die viele Frauen im Alltag tragen, entsteht oft, weil alles im Kopf bleibt: Termine, Organisation, Verantwortung, To-dos. Schreiben kann hier ein wirklicher Entlastungs-Mechanismus sein.
So kannst du starten – alltagstauglich:
- Bullet Journal: Struktur für Termine, To-dos und Gedanken. Alles, was im Kopf kreist, kommt aufs Papier – und du gewinnst Klarheit.
- 6-Minuten-Tagebuch: Jeden Tag 6 Minuten schreiben – z. B. Dankbarkeit, Tagesreflexion, kleine Erfolgserlebnisse. Ideal, um Gedanken zu ordnen und Positives zu verstärken.
- Morgenseiten: Drei Seiten handschriftlich am Morgen alles rauslassen, was dir durch den Kopf geht. Hilft, den Kopf zu leeren und Prioritäten zu erkennen.
- Mini-Check-ins: 5 Minuten am Abend, um Sorgen, Ideen oder To-dos zu notieren. So gehst du leichter ins Bett und lässt den Tag bewusst los.
Ich selbst habe es oft erlebt: Wenn mir alles zu viel wurde, habe ich einfach geschrieben. Nicht für andere – sondern nur für mich. Ich liebe auch schöne Notizbücher, doch viel zu selten nehme ich mir die Zeit dafür. Das strukturierte Schreiben in einem Tagebuch unterstützt mich dabei sehr gut.
Am Ende fühlte ich mich leichter, klarer, freier.
Vielleicht spürst du auch: Es ist Zeit, wieder bei dir selbst anzukommen.
Dir Raum zu nehmen. Gedanken zu sortieren. Und den Mental Load sichtbar und beherrschbar zu machen – Schritt für Schritt.
💛 Mein Tipp: Fang klein an. Ein Blatt Papier am Abend, 5–10 Minuten. Kein Perfektionismus. Nur du – deine Gedanken – dein Moment.
👉 Wenn du Unterstützung willst, begleite ich dich in meinen Coachings dabei, Stress zu reduzieren, Selbstorganisation zu stärken und wieder mehr Raum für dich zu schaffen.
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